Was versteht man unter Telearbeit?

Unter Telearbeit versteht man die häusliche oder wohnortnahe Arbeit unter Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnik.

Telearbeit ist die Verarbeitung von Informationen per Computer und Telekommunikation. Dabei greift der Telearbeiter häufig auf fremde Computer zu, zur Recherche oder zum Übersenden von Ergebnissen.

Telearbeit kann in allen Wirtschaftsbereichen praktiziert werden.Videokonferenzen und Bildtelefon ermöglichen schon heute ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Bei der Übertragung von Texten oder Tabellen spielt es ohnehin kaum eine Rolle, ob die vernetzten Rechner in einem Gebäude stehen oder über Telefon- oder ISDN-Leitung verbunden sind.

Insbesondere Unternehmen der Branche Banken, Versicherungen und unternehmensbezogene Dienstleistungen nutzen Telearbeit in größerem Umfang. Dies hängt mit der hohen Vertrautheit der Angestellten mit Informationstechnologie und Telekommunikation sowie der häufig dezentralen Organisation dieser Unternehmen zusammen, wo Niederlassungen und mobile Außendienstmitarbeiter bereits über Telekommunikation mit der Hauptniederlassung verbunden sind.

Telearbeit


Wie bewerbe ich mich?

Zur Ausbildung:

Würden Sie heute wieder Ihren Ausbildungsweg einschlagen?

Was würden Sie evtl. ändern?

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?

Welchen Beruf würden Sie lieber ausüben?

Welche Schritte in Ihrer Ausbildung waren überflüssig/besonders wichtig?

Welche Kurse oder Fortbildungsmaßnahmen hätten Sie auch selbst bezahlt?

Welche privaten Fähigkeiten oder Hobbys könnten künftig beruflich bedeutsam werden?

Beantworten Sie sich diese oder weitere Fragen so klar und aufrichtig wie möglich! Erfahrungsgemäß weicht das Selbstbild von dem Eindruck, den Sie tatsächlich hinterlassen, häufig ab. TIP: Bitten Sie daher Ihren Partner oder gute Freunde zu überprüfen, ob Ihre Antworten auf alle diese Fragen glaubhaft, und auf Sie zutreffend sind.

Zum Berufsweg:

Wie bezeichnen Sie die Stationen in Ihrem bisherigen Berufsweg?

Wie läßt sich Ihr Verantwortungsbereich bemessen (z.B. Anzahl Geschäftskontakte/Kunden, Umsatz, Budget, Anzahl Mitarbeiter, besondere Kompetenzen, Vertretungsberechtigung, Umgang mit vertraulichen Informationen, etc.)?

Welche besonderen Erfolge können Sie vorweisen, wo haben Sie das Betriebsergebnis des Unternehmens(bereiches) gesteigert, Kosten gespart, Märkte erschlossen, Problemlösungen entdeckt, Kunden gewonnen oder sonstige Leistungen vollbracht?

Welche Entscheidungen bis zu welcher Tragweite konnten Sie selbst treffen?

 

Ihre Stärken:

Welches sind Ihre ausgeprägtesten persönlichen Stärken und Neigungen?

Welche Tätigkeiten gehen Ihnen besonders leicht von der Hand?

Schaffen Sie es, andere Menschen von ihren Ideen zu begeistern?

Gelingt es Ihnen, komplizierte Sachverhalte einfach zusammenzufassen?

Sind sie der ruhende Pol in einer hektischen Umgebung?

Wenn Sie sich hier nichts vormachen, ist das ein wesentlicher Schritt zum Erfolg!

 

Ihre Selbstsicherheit:

Was waren die 5 größten Erfolge in Ihrem Leben?

Welche Ihrer Leistungen fanden besonderes Lob?

Wofür bewundern Sie Partner/Eltern/Kinder/Freunde?

Was würde wohl die Nachwelt auf Ihrem Grabstein lesen, nach dem Muster "Er/Sie war stets/vollbrachte/kämpfte für ............."?

 

Gegenprobe:

Geben Ihre Zeugnisse das nun entstandene Bild wieder?

Welche Ihrer Fähigkeiten, die in den Zeugnissen hervorstechen, haben Sie bei Ihrer Bestandsaufnahme vergessen?

Welche Aussagen in den Zeugnissen widersprechen Ihrem Selbstbild?


Was bedeutet Ergonomie?

Das Wort ERGONOMIE stammt aus dem Griechischen. Danach bedeutet ergon soviel wie Arbeit, und nomos kann mit Gesetz, Regel oder Ordnung übersetzt werden. Ergonomie erforscht die Beziehung zwischen dem Menschen und seiner Arbeit, dem Arbeitsmittel und der Arbeitsumgebung, insbesondere durch die Anwendung von anatomischem, physiologischem und psychologischem Wissen auf die bei der Arbeit und durch die Arbeit entstehenden Probleme.

Nach internationalem Verständnis ist "Ergonomics" ein Synonym für wissenschaftlich abgesicherte Bemühungen mit dem Ziel, die Arbeitsaufgabe und Arbeitsbedingungen nach den ganzheitlichen Bedürfnissen des Menschen zu gestalten, und zwar unter Einsatz von Wissen, Verfahren und Methoden aus integrativ aufeinander ausgerichteten Teildisziplinen der Arbeitswissenschaft.

Nach der Definition der International Ergonomics Association (IEA) integriert die Ergonomie Wissen aus den Natur-, Ingenieur-, Sozial- und Humanwissenschaften, um Arbeitsplätze, Arbeitssysteme, Produkte und die Arbeitsumgebung an die physischen (physiologischen) und mentalen Fähigkeiten, aber auch an die Grenzen des Menschen anzupassen.

Damit ist die Ergonomie die Lehre vom übergeordneten Ziel einer menschengerechten Arbeits- und Arbeitsplatzgestaltung innerhalb des Mensch-Maschine-Systems. Dies insbesondere unter dem Aspekt, daß der Mensch als "Maß aller Dinge" im Mittelpunkt aller Überlegungen, Entwicklungen und gerätetechnisch bzw. werkzeugmäßigen Umsetzungen stehen sollte, da

- sein Wert alle anderen Werte übertrifft

- er durch Aus- und Weiterbildung sowie Einarbeitung und langfristiges Training an Arbeitswert gewinnen "und nicht wie eine Maschine" abgeschrieben werden kann, - er betrieblich gesehen der teuerste Produktionsfaktor ist; ein Arbeitsausfalltag/Person kostet den Betrieb im Branchendurchschnitt DM 1.000,--!

Was ist und will die Systemergonomie?

Ein systemergonomischer Büroarbeitsplatz wurde erstmalig auf der A + A 1993 in Düsseldorf vorgestellt. Die Austellung Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (A + A) ist die größte ihrer Art weltweit und findet in 2-jährigem Rhythmus seit 1947 in Düsseldorf statt.

Ziel sollte sein, den Erkrankungen im Bereich des muskulo-skeletalen Systems vorzubeugen. Wenn auch in der letzten Zeit auf dem Gebiet der Ergonomie einzelner Komponenten des Büroarbeitsplatzes große Fortschritte gemacht wurden, so beschränken sich eben diese Fortschritte fast ausschließlich auf die jeweiligen Systemkomponenten. Dies ist sowohl eine Folge der Spezialisierung der Hersteller auf ihre jeweiligen Produkte oder auch Produktfamilien als auch des heute noch überwiegend praktizierten Beschaffungswesens (über Ausschreibungen die billigsten Angebote ermitteln und aus diesen dann den Büroarbeitsplatz zusammenstückeln).

Demgegenüber werden heute mehr und mehr ganzheitliche Lösungen mit abgestimmten Systemkomponenten im Sinne einer Systemergonomie nachgefragt.



ISO 9000

Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen ist ein Wettbewerbsfaktor.Will man dauerhaft Qualität liefern, ist die Organisation von Arbeitsabläufen und Verantwortlichkeiten entscheidend. Zusammengefasst werden diese Regelungen im Qualitätsmanagement. Die Normenreihe DIN EN ISO 9000 ff. fasst viele dieser Maßnahmen zusammen und beschreibt sie in Form von Anforderungen.

Viele Unternehmen haben schon entweder aus eigenem Antrieb oder auf mehr oder weniger sanften Druck der Kunden hin ein Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9000 ff. eingeführt.

Mit einem Zertifikat kann man nach außen zu erkennen geben, dass im Unternehmen die Anforderungen nach DIN EN ISO 9001, 9002 oder 9003 eingehalten werden. Dazu bedient man sich in der Regel offiziell zugelassener Zertifizierer, die gegen Gebühren die Umsetzung der Norm im Unternehmen überprüfen.

 


Was ist ein Assessment-Center?

Das Assessment-Center (AC) ist ein beliebtes Verfahren zur Auswahl und Entwicklung von Führungskräftenachwuchs. Der Kerngedanke des AC ist, den Teilnehmer mit ungewohnten Aufgabensituationen zu konfrontieren, deren Bewältigung entscheidend für den Berufserfolg ist.

Wie bereiten Sie sich auf ein Assessment-Center vor?

Wenn Sie wissen, was Sie bei einem praxisorientierten Auswahlverfahren erwartet und was damit bezweckt wird, ist das schon die "halbe Miete".




© Copyright 2000 by JADU

www.jadu.de

 

Webmaster