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Jakob Lorber 1800-1864

Der Schreibknecht des Herrn

"Noch vieles hätte ich euch zu sagen, doch ihr könnt es jetzt noch nicht ertragen (fassen). Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommt, wird er euch in alle Wahrheit einführen. Er wird nicht aus sich selber sprechen; er wird vielmehr reden, was er hört, und wird euch verkünden, was künftig ist." (Joh. 16, 12-14)

 

Am 15. März 1840 erlebte der Musiker Jakob Lorber in Graz etwas, was ihn fast aus der Fassung brachte. Er vernahm am frühen Morgen dieses Tages eine Stimme, die aus der Nähe seines Herzens kam. Klar und deutlich vernahm er den Befehl: "Nimm dein Griffel und schreibe!" Der Aufruf, der an ihn ergangen war, sollte seinem Leben eine andere Richtung geben. An diesem denkwürdigen Tag wollte er dem Theater in Triest, vom der er ein Angebot als zweiter Kapellmeister bekommen hatte, mitteilen, daß er diese Stelle, die er als Lebensstellung ansehen konnte, annehme. Nachdem er aber das, was er im Laufe des Tages vernommen, niedergeschrieben hatte, war ihm klar geworden, daß ihm ein ganz außergeöhnlicher Auftrag aus der Überwelt zuteil geworden war, dessen Erfüllung sich mit seinen Aufgaben am Theater in Triest nicht vereinbaren ließ. Lorber entsagte deshalb dem günstigen Angebot, auf das er so große Hoffnungen gesetzt hatte, und er entsagte auchb der Ehe. Seinen Lebensunterhalt — er bewohnte immer nur ein Zimmer — bestritt er aus seinem kärglichen Einkommen, das er als Klavierlehrer verdiente. Er ging von der Öffentlichkeit kaum bemerkt durchs Leben.

Von dem genannten Tag an schrieb er nun das, was ihm die Stimme diktierte, täglich mehrere Stunden lang nieder. Im Laufe von 24 Jahren häuften sich die Manuskripte immer mehr an. Bei der späteren Drucklegung nach seinem Tod ergaben sich mehr als 10 000 Druckseiten. In der letzten Zeit seines Lebens war Lorber krank und mußte das Gehörte Freunden diktieren.

Die umfangreichen Manuskripte Lorbers weisen keinerlei Veränderungen auf. Sie bedurften keiner Verbesserung und Ergänzungen durch seine Hand, denn was er niederschrieb, war nicht sein Geistesprodukt. Wer seine Aufzeichnungen über die Atome und Elementarteilchen oder die paläontologischen Sachverhalte, betreffend die Vor. und Urmenschen ließt, kann unmöglich annehmen, daß das, was dort ausgesagt ist, seinem Gehirnverstand entstammt. Niemand war in der damaligen Zeit befähigt, auch nur annährend so erstaunlich präzise Angaben über wissenschaftliche Details zu machen, die erst in den fünfziger und sechziger Jahren unseres Jahrhunderts von der modernen Wissenschaft gewonnen worden sind. Wer den Inhalt der naturkundlichen Aussagen Jakob Lorbers unvoreingenommen betrachtet, wird zu der Auffassung gelangen müssen, daß wir es hier mit echter Prophetie zu tun haben. Diese Zeugnisse verwerfen, hieße jedes menschliche Zeugnis verwerfen.

Quelle: Kurt Eggenstein, Der Prophet Jakob Lorber, Lorber Verlag, 1975, von rado jadu 2000

 

Uni Oldenburg
Jakob Lorber
Neuoffenbarung

Jakob Lorber, aus seinen Schriften (Links):

Die zwölf göttlichen Gebote und Erläuterung ihres geistigen Sinnes durch Jesus Christus

"Du sollst an einen Gott glauben und dir nie denken, es gäbe entweder keinen Gott, oder es gäbe zwei, drei oder mehrere Götter !"
"Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen !"
"Du sollst den Sabbat heiligen !"
"Ehre Vater und Mutter, auf daß du lange lebest und es dir wohlgehe auf Erden !"
"Du sollst nicht töten !"
"Du sollst nicht Unkeuschheit treiben, nicht ehebrechen !"
"Du sollst nicht stehlen !"
"Du sollst nicht lügen !"
"Du sollst nicht nach dem verlangen, was deines Nächsten ist !"
"Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib !"
"Du sollst Gott deinen Herrn lieben über alles, aus deinem ganzen Gemüte und aus allen deinen von Gott dir verliehenen Lebenskräften !"
"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; darinnen ist das Gesetz und die Propheten !"

 

Die zwölf Stunden, ein Kulturzeiger der Menschheit und Heilswinke für alle, (Link)

Der Briefwechsel Jesu mit Abgarus Ukkama von Edessa, (Link)

Links unter Uni Oldenburg

Der Grossglockner, (Link)

Jakob Lorber,
Die Erde, 1. Teil, Die natürliche Erde, (Link)
Die Erde, 2. Teil, Die geistige Erde, (Link)
Die Erde, Teil 3, Anhang zur Erde, (Link)

Die Fliege, (Link)

Die Heilkraft des Sonnenlichtes, (Link)

Laodizaeerbrief, (Link)

Des Herrn Rede über die geschlechtliche Ordnung.

Vom ersten Menschenpaar.

Die Erschaffung Adams und Evas.

Vom Geheimnis der Lebenskraft

Die Furcht vor dem Tode.

Der Ursprung des Jabusimbil-Tempels, der Sphinx und der Memnonsäulen, dargestellt durch die Hieroglyphen der beiden ersten Perlen.

Der Herr mit den Seinen in und bei Kapernaum. - Der geistige Sinn oder die Ensprechung der Tempelreinigung.

Leseproben

Haushaltung Gottes
Der Saturn
Der Großglockner
Die natürliche Sonne
Die geistige Sonne Schrifttexterklärungen
Die Jugend Jesu
Der Briefwechsel
Bischof Martin
Robert Blum
Die drei Tage im Tempel
Das große Evangelium Johannes

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Disk Plus Buch Verlag

Jakob Lorber

Softline - Software zum Staunen




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